Tag 1 Der lange Weg nach Chile
Montag, 23. Februar 2026, 03:00 Zulu-Zeit. Morgens klingelt der Wecker, um 4:00 erscheint Uber vor der Tür. Und schon sitzen wir im BER Terminal 1 bei Starbucks. Wir: das sind Carola und Ich auf dem Weg ans andere Ende der Welt!
Tag 2
Es ist 19:30, die Sonne scheint noch, es sind erfreuliche 28 Grad aber wir liegen schon vollkommen erschöpft im Bett.
Wie kann das sein.....: wir springen einen Tag zurück.
Der Flug von Berlin nach Madrid von Madrid nach Santiago de Chile, direkt, mit Iberia( wird wohl nicht meine Lieblingsairline). DREIZEHN STUNDEN FLUG und etliche Filme, gefühlt aĺle 53 Filme gesehen.....das macht schon was mit einem. Ankunft , ewige Einreise, Taxi ins Hotel und dann endlich duschen. Um Mitternacht im Hotel ( in Berlin 4 Uhr morgens) wir haben jetzt 24 Stunden dauer Bespaßung mit wenig Schlaf hinter uns . Und nun gibt es im Hotel eine Wassersperrung bis 5 Uhr morgens. Also kein duschen und gleich ins Bett und durch die Zeitverschiebung auch bald wieder raus aus dem Bett.
Unser Hotel liegt in dem hippen und sicheren Stadtteil Providencia, mit vielen Restaurantes und Cafes. Wir hippen MÄDELS verlassen das Hotel, nach einem reichhaligen Früstück, gegen 8:00 Richtung Zentrum. Natürlich nicht mit Uber sondern zu Fuß, a Pie sagt man auf Spanisch(: dann man los.
Am Ende des Tages kamen wir auf 25 Kilometer und Blasen an unseren Pie.
Wir haben das ganze Zentrum erkundet, mit dem Plaza Armas, die Catedral Metropolitan die wir natürlich auch von innen besichtigt haben, den Fischmarkt (bäh) und Barrio Paris-Londres mit seinen schönen restaurierten Häusern. Ich ersparre euch das aufzählen sämtlicher Gebäude an denen wir vorbei gelaufen sind. Zu erwähnen wären da noch die kleinen Einkaufsstrassen rund um die Plaza Armas. Die uns leider nicht in Extase versetzt haben, da vieles an second hand erinnert oder nahe dran ist, hallo Primark!
Zwischen durch erholten wir uns im Restaurante oder auf einer schattigen Bank im Park.
Am Nachmittag waren wir schon fixifoxi, daher war es an der Zeit mal die hiesige Metro zu Testen. Na ich sagen euch, anders als in Berlin ist es hier mega sauber und modern. Hier kann man am Eingang zum Gleis, mit Drehkreuz gesichert, schon seine Fahrt mit Visa bezahlen. Egal wo man hin fährt, der Preis ist für 1,5 Std gültig, man erhält keinen Fahrschein, es gibt keine Kontrollen, was fülr ein Fortschritt.
Allerdings wurden wir im Zentrum an einigen Stellen doch an das gute alte Berlin erinnert oder sagt man an das eher neue Berlin? An machen Stellen roch es unangenehm nach strengen PIPI.
Also zurück zur Metro, diese brachte uns recht flott zum 300 Meter hohen Skytower, von hier oben hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt und den umliegenden Bergen. In diesem Gebäude befindet sich eine wunderbare Shopping mall, Nike und so..... aber wir haben nicht gekauft weil der Taschen ja auch voll sind.
Wir waren noch essen mit Wein und jetzt .....Licht aus.
Tag 3 und schon wieder laufen
Heute sind wir wieder zu Fuß unterwegs und haben auch diesmal die 20 Kilometer Marke geknackt,ich kann mir das nicht erklären. Zuerst ging es strammen Schrittes, fast schon walken, in das Viertel Bellavista.Ein Viertel für Nachtschwärmer mit vielen Bars und Clubs. Die vernachlässigten Gebäude sind durch Street- Art aufgehübscht.
Anschließend mußte es ja unbedingt zum Markt la Vega gehen. Im Reiseführer als Obst und Gemüsemarkt beschrieben,stellte es sich als Kammer des Schreckens da.Ja es gab Obst und Gemüse und allerlei Gebrauchsgegenstände für den Haushalt und so.....auch gebrauchte Schuhe...und nicht so gut riechende Fleischstände. Aber es war kurios !
Und jetzt mal etwas Natur ohne laufen. Wir fahren auf den Cerro San Cristobal in mitten des Parque Metropolitano.
Weltweit einer der größten städtischen Parkanlagen , mit Wanderwegen ( nicht mit uns heute), Swimmingpools und Picknickbereichen. Wir fahren ganz bequem ,zuerst mit der Drahtseilbahn und anschließend mit einer Seilbahn von einem Ende bis zum anderen und wieder zurück. Nicht zu vergessen die 14 Meter hohe Marienstatue im strahlenden weiß, wo den ganzen Tag Gebete und Kirchengesang erklingen.
Auf dem Wege zum Barrio Italia entdecken wir La Casa Museo la Chascona, das Wohnhaus des Schrifstellers Pablo Neruda .
Der Tag nimmt sein Ende mit einem Cocktail .
Tag 4 auf nach Feuerland
Es ist 6:30 und wir sitzen schon wieder auf dem Airport. Den Iberia- Flug noch nicht verdaut, geht es auf einen 3,5 stündigen Flug nach Patagonien / Punta Arenas. Wenn alles klappt sind wir heute Abend auf Feuerland. Vorab müssen wir aber noch Leistung zeigen, erst 180 Kilometer Auto fahren und dann mit Schwung auf eine kleine Fähre, mir ist jetzt schon übel.
Juhu alles super geklappt, wir haben für die nächsten 12 Tage einen neuen besten Freund: Hyundai Tucso 4&4, er wird uns nicht im Stich lassen wird.
Um 12:30 sind wir in Punta Arenas gelandet, an der Autovermietung eine übersichtliche Schlange aber trotzdem 1 stunde gewartet. Aber dann geht es los.
Patagonien, endlose Weite, klare, samtige Luft und einem Himmel der sich ständig ändert, Sonne Wolken,Regen und ein ordentlicher Wind treibt die Wolken und auch unsere Haare durcheinander. Erstaunlicherweise ist es 25 Grad warm, meine Wetter App zeigte mir 15 Grad an,wie erfreulich. Nach Feuerland kommt man mit dem Auto auf 2 Wegen: einmal ab Punta Arenas, Autofähre nach Provenir etwa 2 Stunden Fahrt, nur zweimal täglich und ohne online Buchung oder die kleinere Autofähre ab Punta Delgado. Das war unsere Wahl, einfach unkompliziert, ohne Anmeldung fährt Sie den ganzen Tag im 15 Minuten Takt über die Meerenge nach Feuerland . Von Punta Arenas nach Punta Delgado sind es 140 Kilometer, immer gerade aus und wenig Verkehr. Es gibt dort keinen Hafen und ein Dorf ist es auch nicht, die Fähre hält an der Mole und dann wird eingeladen, Autos, Trucks, Busse , Lastwagen und so. Bei starken Sturm und Wellengang setzt sie solange aus, bis sich das Wetter beruhigt hat und dann geht es weiter. Kostenpunkt pro Auto: 21500 Pesos, etwa 20 Euro.
In dem kleinen Ort Cerro Somrero haben wir über whats app eine Unterkunft gebucht. Das Hotel Creativa ist ein Container mit kleinen sehr sauberen Zimmer, mit Bad und es ist ordenlich warm. Das Essen war hervorragend!!! Jetzt sind wir sooo müde, es war ein langer Tag und morgen geht es entspannt weiter über die Grenze nach Argentinien und dann nach Ushuaia. Der Grenzübertritt wird sicher nocheinmal spannend, wegen der Verständigung(:
Kurzer Zusatz zur Grenzüberschreitung benötigt man die Erlaubniss des Autovermieters. In unserem Fall ist es Europcars. Etwa 10 Tage vorher eine Mail schreiben, man erhält zügig eine Antwort , es werden Kopien vom Pass und Führerschein verlangt sowie die Info wie lange man bleibt. Bezahlt wird über einen Link mit Visa, man erhält eine Bestätigung und bei Abholung liegt alles bereit. Top Service!
Wir gehen jetzt schlafen !
Tag 5 nach Ushuaia
Nach einer Stärkung am Morgen machen wir uns auf den Weg nach Ushuaia in Argentinien. Bald schon erreichen wir die Grenze und freuen uns, daß es keinen Andrang gibt. Mir geht so durch den Kopf: hoffentlich fragen sie uns nicht so viel! Ach aber nein, man sieht uns sofort an, das wir nicht aus Südamerika kommen. Auch ein bischen verwirrt schauen hilft auch in vielen Situationen. Nein, es war alles super easy......raus aus Chile .....rein nach Argentinien, wenig Fragen und mega freundlich.

Die Landschaft ist immer gleich, eine beruhigende weite Steppe, als Beifahrer kann man dabei leicht eindösen. Immer wieder treffen wir auf Tiere : Füchse, Nandus, Guanakos und kleinere Greifvögel, die sich gefährlich nahe an der Strasse aufhalten. Die Strasse führt immer gerade aus und es gibt kaum Verkehr, ein Navi braucht man kaum da alles gut ausgeschildert ist. Wir kommen gut vorran und halten in der Kleinstadt Rio Grande um zu tanken und einzukaufen. Leben möchte ich aber hier nicht, sehr öde! Kurz zu erwähnen ist, das man hier überall mit Visa zahlen kann!!!
So 80 Kilometer vor Ushuaia ändert sich die Landschaft, hohe Berge begrüßen uns und es gibt grüne Wälder und blaue Seen, atemberaubend schön. Wir kommen nicht drumherum ständig einen Fotostopp einzulegen, so schön ist hier die Natur.
Nach 450 Kilometern und 6 Stunden ist das Ziel erreicht, jetzt ersteinmal ein Glas Wein. Wir haben eine nette Wohnung über booking com gemietet, mit 2 Schlafzimmern und einem schönen Blick auf den Beagle Kanal und dem Ort.
Heute kocht Carola und das Essen ist fertig.
Tschüß bis morgen.......
Tag 6 ein Wandertag im Paque Nacional Tierra del Fuego
Vorweg ein paar Infos:
Warum heißt Feuerland Feuerland ? Die Antwort : Magellan gab diesen Flecken Erde den Namen Tierra del Fuego/ Feuerland, weil er vom Schiff aus die unzähligen Feuerstellen der Ureinwohner sah.
Der Beagle Canal ist nach einem britischen Forschungsschiff benannt, der Canal verbindet den Atlantik mit dem Pazifik.
Eintritt in den National Park kostet 18 Euro p.P., das müssen wir erst einmal ablaufen.
Die Parkplätze befinden sich am Beginn der Wanderwege.
Es gibt 6 Wanderouten, eingeteilt in leicht, moderat und schwer. Wir entschieden uns für moderat, .....an schwer müssen wir uns noch physisch und psychisch ranarbeiten.
Unsere Rucksäcke slnd gut gefüllt mit allen nützlichen Dingen wie Regen - Poncho und Überschuhe, Mütze, Taschenmesser, Erstehilfe -Beutel, Trinkwasser, Brötchen und diversen Kleinigkeiten.
Wir entschieden uns für den Senda Costera, dieser Weg führt an der Küste entlang.
Hier, am Parkplatz befindet sich das südlichste Postamt des Amerikanischen Kontinents.
Nach Alaska sind es 17000 Kilometer und zur Antarktis gerade mal 1200 Kilometer, also fast um die Ecke.
Einsam und ohne Touristenmassen führt uns der Weg, rauf und runter, durch eine dichte Bewaldung. Immer wieder haben wir einen schönen Blick auf die Küste, an manchen Stellen geht es ein Stück auf dem steinigen Strand entlang. Das Wasser ist kalt, sehr kalt und verlockt nicht zum Baden. Beim Laufen müssen wir aufpassen wo wir hintreten, da der Weg mit Wurzeln bedeckt ist. Die knochigen Bäume sind von starken Winden gezeichnet und knarren und ätzen bei jeder Windböe, ein bischen schaurig ist es schon.
Später fuhren wir zum See Acigami und genossen unsere Vesper und den Blick auf den See.
Das Wetter spielte bis zum Nachmittag mit, kein Sturm, kein Regen ,aber leider auch keine Sonne bei einer Temperatur von 14 Grad, soweit so gut, angenehm zum Laufen.
Naß wurde es dann aber am Nachmittag, auf einem 4 Kilometer Rundweg an der Lapataia Bucht. Jetzt kommt nun auch der Regenponcho zum Einsatz und wir sehen aus wie 2 Hobbits mit Buckel. Der Regen ließ schnell wieder nach und wir konnten unsere Verkleidung wieder ablegen.
Der Tag ist noch nicht vorbei, wir unternahmen noch einen kleinen Rundgang durch die Shoppingstrasse von Ushuaia, staunten nicht schlecht über die sehr hohen Preise und kauften nix. Für 20 US$, ähm, da gönnten wir uns 2 Cappuccino und teilten uns ein Stück leckeren Kuchen. Was für ein Luxus, dafür gab es zum Abendbrot den Rest von gestern, sehr lecker gekocht von Carola.
Tag 7 Sonntag, ein Sonnentag
Schon der frühe Morgen lässt erkennen das es ein hervorragender Sonnen Tag wird. Blauer Himmel und Schäfchenwolken locken uns sehr früh aus dem Bett. Um 8:30 starten wir schon mit unserer Wanderung zum Esmaralda See. Hier sollte man am Wochenende früh starten, da diese Wanderunge auch bei Einheimischen sehr beliebt ist. Der Wanderweg beginnt 9 Kilometer außerhalb von Ushuaia und der Parkplatz ist bei unserer Ankunft fast leer. Man betritt einen bizarren Wald und muss sich ersteimal orientieren, alles sieht nach einem Weg aus. Wir irren ein wenig umher bis wir die ganz keinen Makierungen an den Bäumen entdecken. Die Wanderung entpuppt sich als eine Mischung aus Schnitzeljagd und Parcourpfad. Alle 50 bis 100 Meter sucht man die Bäume nach einem Hinweis ab, aber darin werden wir schnell besser und bekommen ein Auge für die kleinen Schildchen. Das mit dem Parcourlauf mülssen wir noch üben, balancieren über Holzbretter und Äste, umlaufen tiefen Schlamm und gehen den vielen Stolpersteinen aus den Weg . Aber es ist trotz der Mühen ein wunderschoener Wanderweg. Diese unglaubliche Landschaft entlockt uns ständig ...Ah's , Oh's und WOW 's. Allerdings ist auch das grandiose Wetter mit verantwortlich, diese Sonne, der blaue Himmel alles wirkt so klar und sauber, wie auf einem Bild. Das Highlight ist dann die Lagune mit ihrem hellblauen Gletscherwasser. Auf dem Rülckweg sind wir schneller, es geht zum einem bergab und zum anderen sind wir jetzt fit im Parcourlaufen und Schilder finden. Es ist später Vormittag und nun wird es richtig voll, eine Völkerwanderung hat eingesetzt, der Parkplatz voll bis zum letzten Platz. Ein kleiner Stand lockt uns mit einen frisch gebrühten Cafe, wir sitzen in der Sonne und genießen unsere Vesper und den sagenhaften Cafe.





Der nächste Stopp ist nicht weit entfernt und die grünen Wiesen mit ihren grasenden Pferden laden uns noch auf eine kleine Wanderung ein. Am frühen Nachmittag fahren wir zu einem steinigen Strand am Beagle Canal und genießen mit vielen anderen die wärmende Sonne, ohne ein Bad zu nehmen. Versteht sich wohl von selbst bei der Wassertemperatur.
Diesen außergewöhnlichen Tag schlossen wir mit einem leckeren Essen im La Casa de los Mariscos ab, bei Wein und Fisch. Wir stoßen an, auf unsere tollen Tage in Ushuaia , in denen wir vom Wetter und der Natur verwöhnt wurden.
Anmerkung: unbedingt einen Tisch online vorbestellen.
Tag 8 der Abschied
Es heißt Abschied nehmen von diesem schönen Flecken Erde. Feuerland zeigt sich heute von seiner stürmischen Seite, wild türmen sich die dunklen Wolken am Himmel und schütten viel Regen aus.
Früh starten wir in den langen Tag ins nächte Erlebnis . Wir verlassen die wolkenverhangenden Berge und kommen wieder in die Weite der Graslandschaft. Guanacos begleiten uns bis zu Fährhafen Bahia Azul. Der Regen und die dunklen Wolken liegen hinter uns und der Himmel ist wieder blau mit weiß getupften Wolken bei 14 Grad. Die Überfahrt mit der Fähre ist zügig erledigt. Gegen 16:00, nach 550 Kilometer, fahren wir in den sehr kleinen Ort San Gregorio, wo wir im gleichnamigen Hostal ( kein Hostel) eine Übernachtung über google/ whats app vorgebucht haben.Sie vermieten einfache, warme und niedliche Häuschen , die Einrichtung ist ländlich und landestypisch. Wir sitzen gerade im hauseigenen Restaurant beim Abendessen, auf spanisch" cenar". Vino und Pollo con arroz, sehr sehr lecker, Hausmannskost.
Unser Häuschen hat kein Licht, wir könnten wechseln, aber nö, das ist unser Abenteuer für heute.
Anmerkung1 : den Preis erfahren wir erst morgen
Anmerkung 2 : es ist 20:30 und noch hell🙂
Tag 9
Die Nacht ! Irgendwann werde ich wach, weil meine Nase sich so furchtbar kalt anfühlt, brrr wie unangenehm kalt das ist. Nach langer Überlegung, überwinde ich mich und steige aus dem Bett, uuuii kalt, stolpere zur Heizung ( ihr erinnert euch kein Strom) und stelle fest kalt !!! Auch hin und her drehen der Ventile hilft nicht, also noch ein Fleece Shirt an und wieder unter alle Decken. Zum Glück gab es am Morgen heißes Wasser. Wir ahnten da noch nicht was uns am heutigen Abend erwartet.
Beim reichhaltigen Frühstück stellten wir fest, daß es regnet und der Himmel grau ist. Trotzdem machen wir uns auf in den nahen National Park Pali Aike , was soviel heißt wie verlassener Ort, eine sehr passende Bezeichnung finde ich.
Am Horizont sieht man schon helle Stellen am Himmel und als wir am National-Park ankommen ist die Sonne schon da. Der Eintritt kann nur in bar bezahlt werden und kostet wenig, es gibt sogar eine kleine Einführung, Wir sind die einzigen Gäste, da der Park so abgelegen ist verirren sich nur wenige hierher. Es erschließen sich kleine erloschene Vulkankrater und Lavagestein und natülrlich Guanacos Herden und ein Skunk. Wir laufen 2 kurze Wanderwege und genießen die Einsamkeit.
Falls ich es vergessen habe wir sind gerade noch in Chile und fahren gleich wieder nach Argentinien über die Grenze. Wir kommen selbst schon durcheinander und vergessen wo wir sind. Geldbörsen müssen wieder gewechselt werden, die e -sim wieder umgestellt....immer was zu tun.
An der Grenze raus aus Chile rein nach Argentinien, klappt wieder ohne viele Fragen.
Dann treffen wir in dem Städchen Rio Galleros ein, vollkommen uninteressant, muß man sich nicht merken.
Unsere Unterkunft, wie kam es dazu. Es sollte nur eine Zwischenübernachtung sein, zweckmäßig. Wir buchten ein Häuschen über booking com für 30 USS Doller, einfach mit 2 Schlafzimmer. War es Geiz, war es die Idee nach etwas anderem, worüber man sich hinterher noch Geschichten erzählt und lacht ? Ich glaube es war beides. Das es für diese Geld einfach ist war uns klar. Auch hatte der Vermieter es uns auch noch einmal geschrieben. Aber das war eigentlich nicht das Problem und eigentlich ist es auch ganz witzig ( wie Carola jetzt die Tür verschließt und mir die Kopfkissen zeigt).
Wenn man es schön darstellen möchte, haben wir ein Häuschen mit 2 Schlafzimmer im Vorort von Rio Galleros mit einen Garten, einem Blick auf ein Feld und viele Tiere vor der Tür.
Unserer Wahrnehmung nach... -haben wir ein sauberes kleines Häuschen in einer eher ärmlichen Gegend, der Blick offenbart eine vermüllte ,schlammige Wiese ( über die uns google gerne geführt hätte) und die vielen Tiere stellen sich als Kreuzungen sämtlicher Hunderassen da. Die Tür hat 4 Schlösser, das sagt schon einiges aus und das Tor ( es gibt ein massives Tor) hat ein dickes fettes Schloss. Leider klappt das mit dem Wein heute nicht, wir bekommen den Korken nicht aus der Flasche, Mist, gerade heute wäre es nötig.
Türen sind zu , Heizung an, Hunde schlagen bei Bedarf Alarm...alles gut.....ist doch eigentlich ganz nett hier.